
In der griechischen Antike galt Sport als anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die freien Bürgern vorbehalten war. Bei den gesamtgriechischen Wettbewerben konnte man sich mit den Athleten anderer Städte in sportlichen Disziplinen aber auch im musischen Bereich messen....
Nur bei diesen Spielen – etwa in den bedeutenden Heiligtümern von Olympia und Delphi – fanden alle Griechen zusammen, die im Altertum nie einen Gesamtstaat bildeten.
Vasen, Bronzen, Terrakotten und Münzen zeigen elegante
Diskus- und Speerwerfer, blutende Boxer und ringende Kraftprotze und lassen die Wettkämpfe lebendig werden. Darstellungen von Wagenrennen und schönen Leierspielern illustrieren die Vielfalt der Disziplinen. Aber auch Objekte der Körperpflege, die aufs engste mit der sportlichen Ertüchtigung zusammenhängt, werden präsentiert.
Ziel eines jeden Athleten war es, den Siegespreis in seine Heimatstadt mitzunehmen. Im Vordergrund stand die Ehre; Olympiasieger wurden in der Heimat wie kaum ein anderer
Sterblicher gefeiert. Aber auch materielle Preise lockten. Bei den Panathenäen in Athen erhielt man beispielsweise Amphoren gefüllt mit kostbarem Öl, das die Sieger verkaufen konnten.
(Quelle und Bild: www.info-aschaffenburg.de)
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27.August 2010
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